Der Arbeitskreis des "Teilen mit der Ukraine", welcher vor 9 Jahren begonnen wurde, unterstützt verschiedene Einrichtungen in der Kleinstadt Kotovsk.
Die, die von allen anderen übrig bleiben und die ihre auswegslose Lage durch nichts verschuldet haben, wie beispielsweise Kinder, sollen erfahren, dass das Leben durchaus einen Sinn hat und dass sie genug Fähigkeiten haben, sich und anderen mit dem Solidaritätsprinzip zu helfen. Denn was der Eine nicht kann, kann vielleicht der Andere und es gibt immer Dinge, die ich für andere tun kann, ohne gleich Geld für jede Gefälligkeit zu verlangen.
Bei den unterstützten Einrichtungen geht es vor allem darum, Investitionen durchzuführen, die ein unabhängiges Arbeiten ermöglichen. Gemeinsam koordinierte Arbeit ist in der Ukraine sehr ungewohnt. Durch die Zusammenarbeit und das Ineinandergreifen der einzelnen Projekte (z.B. die Internatskinder geben einen Teil ihrer Produkte an die Sozialstation und bekommen im Gegenzug Kleidung von den durchgeführten Sammlungen) wird versucht, eine neue Arbeitsweise zu vermitteln, die Kraft und Aufwand spart und doch mehr Erfolg bringt (z.B. gemeinsame Feldarbeit). Ressourcen, die bei dem Einen vorhanden sind, können für den Anderen eine große Hilfe sein. Dabei ist das Ziel, gesellschaftliche Randgruppen zu integrieren, Isolationen aufzubrechen und durch das gegenseitige Kennenlernen und Zusammenarbeiten Vorurteile abzubauen.
Informationen folgen in Kürze !
Kern des ganzen Projektes ist die Internatsschule/das Waisenhaus, in dem ca. 130 Kinder ohne Eltern oder aus verarmten und zerrütteten Familien leben. Als 1997 mit der Unterstützung des Internates begonnen wurde, war das erste Ziel, die schlechte Ernährungssituation zu verbessern. weitere Informationen (pdf-Datei)
1999 nahm die Zusammenarbeit mit der Sozialstation, dem Territorialen Zentrum, seinen Anfang. Anfänglich bestand sie in der Versorgung mit Kleidung, Medikamenten, Hilfsgeräten für Invalide und anderer Hilfsgüter durch Humanitäre Transporte. Später kam es, durch die organisierte Zusammenarbeit mit der Internatsschule, zu der Sanierung des Gebäudes der Sozialstation, der Einrichtung einer Suppenküche, einer Wäscherei und einer Näherei. weitere Informationen (pdf-Datei)
Die landwirtschaftliche Ausbildung von 450-500 SchülerInnen in der Berufsschule wurde besonders mit Investitionsgütern aus Deutschland gestartet. Später wurde die Arbeit gemeinsam mit dem Internat organisiert und die Produkte an die verschiedenen Einrichtungen wie Territoriales Zentrum, Internat, Krankenhäuser und Kirchen verteilt. weitere Informationen (pdf-Datei)
Seit 1978 gibt es das städtische Krankenhaus, in welchem seitdem keine Investitionen mehr durchgeführt worden. Der Zustand der medizinischen Geräte ist demzufolge katastrophal und es ist unbedingt notwendig, diese Situation zu verbessern. Die jährlichen Hilfstransporte aus Deutschland waren dabei nur "ein Tropfen auf dem heißen Stein". Durch die Bewirtschaftung der Felder der Internatsschule in Zusammenarbeit mit der Berufsschule fiel die Ernte teilweise so hoch aus, dass auch die Krankenhausküche mit landwirtschaftlichen Produkten beliefert werden konnte. weitere Informationen (pdf-Datei)
weitere ausführliche Informationen (pdf-Datei)