
Der Umgang mit der Umwelt ist in Nikaragua ein anderer als in Deutschland. Der Müll wird auf den Straßen verbrannt oder die Abwässer werden auf die Straße geleitet. Das alles schädigt die Umwelt und hat weitreichende Konsequenzen.
Mit dem Projekt "Grüne Schule", welches im Rahmen der Schulpartnerschaft der "Jenaplanschule" und der Schule "Arlen Siu" in Dulce Nombre in das Leben gerufen wurde, möchten wir den nikaraguanischen Schülern ein Umweltbewußtsein vermitteln.
Der erste Schritt war es, die aktuellen Umweltprobleme den Schülern anhand von Präsentationen zu erklären und mit ihnen über Lösungvorschläge zu diskutieren. Danach bepflanzten die Schüler in der Partnerschule das karge Schulgelände mit Bäumen und Pflanzen und jede Klassenstufe richtete ein Blumenbeet ein.
Ebenfalls in der Grundschule wurden die Schüler in das Projekt einbezogen und sie errichteten einen Komposthaufen. Die entstehende Erde soll später dem örtlichen Schulgarten dienen.
In der Grundschule von San Pedro de los Molinas entstand der Schulgarten. Wöchentlich arbeiten Schüler der fünften und sechsten Klasse darin, indem sie Samen säen, Unkraut jäten, die Gewächse gießen und das Gelände in Ordnung halten. Die Pflanzen sollen später einen Platz auf dem Schulgelände finden.
Die Schulgärten bieten den Schülern Raum, um verschiedene Anbauarten anzupflanzen. Diese können sie schnell ernten. Das Projekt besitzt wertvolle Lernaspekte: