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Fragen zum Freiwilligendienst "weltwärts"

"weltwärts" - Was ist das eigentlich genau?

"weltwärts" klingt interessant - ist es auch! Doch was steckt dahinter? "weltwärts" ist der neue entwicklungspolitische Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der im Januar 2008 gestartet wurde.

Wer kann "weltwärts" gehen?

Jugendliche und junge Erwachsene können im Alter von 18 bis 28 Jahren für sechs bis 24 Monate in Entwicklungsländer Asiens, Afrikas, Osteuropas und Lateinamerikas einen Freiwilligendienst absolvieren. Es ist außerdem möglich, andere Freiwilligendienste wie "Anderer Dienst im Ausland" (einem Ersatzdienst für den Zivildienst) zu leisten.

Wie unterstützt "weltwärts" die Freiwilligen und die Organisation?

Die Freiwilligen werden seit Januar 2008 monatlich mit bis zu 580 Euro unterstützt. Dieses Geld ist vor allem für die so genannte fachlich-pädagogische Begleitung (Vor-, Zwischen- und Nachbereitungsseminare), Unterkunft, Verpflegung, Versicherungen (Auslandskrankenversicherung, Haftpflicht- und Unfallversicherung" und Flug, aber auch für die Partnerorganisation vor Ort bestimmt. Die Kosten einer Auslandskrankenversicherung werden vom BMZ zusätzlich übernommen. Das Kindergeld wird während des Dienstes ebenfalls weiter gezahlt.

Warum wurde "weltwärts" entwickelt?

Der Gedanke hinter dieser finanziellen Unterstützung ist, den Freiwilligendienst aufzuwerten und ihn sowohl Männern und Frauen gleichermaßen und vor allem Jugendlichen aus finanziell schwachen Familien zu ermöglichen.

Welche Voraussetzungen stellt "weltwärts" an die Freiwilligen?

Gute Voraussetzungen zur Annahme sind gemäß dem "weltwärts"- Programm vor allem das Interesse an anderen Kulturen und Lebensverhältnissen in Entwicklungsländern, die Bereitschaft zur engagierten und tatkräftigen Mitarbeit in einem Projekt der Entsendeorganisation, Haupt- oder Realschulabschluss mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung, Fachhochschulreife oder allgemeine Hochschulreife sowie gute Grundkenntnisse der im Gastland gesprochenen Sprache. Erwünscht ist darüber hinaus die Bereitschaft zum entwicklungspolitischen Engagement über die Dauer des Auslandseinsatzes hinaus, was bedeutet, dass der Freiwillige seine Auslandserfahrungen aktiv in die entwicklungspolitische Bildungsarbeit in Deutschland einbringen soll.

Wichtig erscheint dem BMZ außerdem, dass Jugendliche diesen Dienst nicht wahrnehmen, um einen "Abenteuertourismus" nachzugehen. Dieser Dienst soll allen Seiten zu Nutze sein: den Menschen im Zielland, der Entsendeorganisation bzw. dem Entsendeverein und dem Freiwilligen.

Wo finde ich mehr Informationen?

Eine Liste der bisher interessierten und anerkannten Träger findest Du unter www.weltwaerts.de ebenso wie weitere ausführliche Informationen und Hinweise rund um "weltwärts".

Wo finde ich Informationen zu einem Freiwilligendienst mit dem Eine-Welt-Haus e.V.?

Wenn du Interesse hast, einen solchen Freiwilligendienst über unseren Verein in Nicaragua zu absolvieren , dann solltest du dir unter Bewerbung alle weiteren Informationen und Bedingungen ansehen. Damit du zunächst einen kleinen Eindruck bekommst, wie die Freiwilligen in Nicaragua arbeiten und leben, verweisen wir an dieser Stelle auf einige   Erfahrungsberichte.